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<title>Achat</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Achat</span></h1>
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<p>Der <b>Achat</b> ist eine <a href="Variet%C3%A4t_(Mineralogie)" class="mw-redirect" title="Varietät (Mineralogie)">Varietät</a> des <a href="Mineral" title="Mineral">Minerals</a> <a href="Quarz" title="Quarz">Quarz</a> (mit der chemischen Zusammensetzung SiO<sub>2</sub>), die ausschließlich <a href="Korngr%C3%B6%C3%9Fe#Absolute_Korngröße" title="Korngröße">mikrokristalline</a> <a href="Mineral-Aggregat" title="Mineral-Aggregat">Mineral-Aggregate</a> in Form von <a href="Druse_(Mineralogie)" title="Druse (Mineralogie)">Drusen</a> und <a href="Mandel_(Mineralogie)" title="Mandel (Mineralogie)">Mandeln</a> bildet. Auffälliges Merkmal von Achaten sind die überwiegend buntfarbigen, streifenförmigen Ablagerungen aufgrund der rhythmischen <a href="Kristallisation" title="Kristallisation">Kristallisation</a>, die beim Anschnitt von Drusen oder Mandelsteinen sichtbar werden. Es gibt jedoch auch ungestreifte und einfarbige Achate.
</p><p>Natürliche Achate können in fast allen Farbtönen vorkommen. Meist sind diese aber eher blass oder pastellfarben. Bereits seit der Antike ist allerdings bekannt, dass sich Achate gut färben lassen. Grelle Farben wie <a href="Th%C3%A9nards_Blau" title="Thénards Blau">Kobaltblau</a>, <a href="Magenta_(Farbe)" title="Magenta (Farbe)">Magenta</a>, <a href="Violett" title="Violett">Violett</a> und <a href="Pink_(Farbe)" title="Pink (Farbe)">Pink</a> sind daher oft ein Hinweis auf künstliche Färbungen (siehe <a href="#Manipulationen_und_Imitationen">Abschnitt Manipulationen und Imitationen</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie_und_Geschichte">Etymologie und Geschichte</h2></div>
<p><a href="Theophrastos_von_Eresos" title="Theophrastos von Eresos">Theophrastos von Eresos</a> gab dem Achat seinen Namen, da er in großen Mengen im Fluss <span lang="grc-Grek" class="Grek">Ἀχάτης</span> (<span lang="grc-Latn" style="font-style:italic">Achates</span>; heute Dirillo genannt) in der Nähe des Orts <a href="Acate" title="Acate">Acate</a> auf <a href="Sizilien" title="Sizilien">Sizilien</a> gefunden wurde. Noch in mittelalterlicher Zeit wurde der Achat auch mit griechisch <i>achates</i> (gelegentlich auch <i>agathes</i><sup id="cite_ref-GoehlMayer_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-GoehlMayer-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) bezeichnet.
</p><p>Schon in frühester Zeit genoss der Achat hohe Wertschätzung. Im <a href="Altes_%C3%84gypten" title="Altes Ägypten">Alten Ägypten</a> wurden etwa 1000 v. Chr. <a href="Rollsiegel" title="Rollsiegel">Siegelzylinder</a>, Ringe, <a href="Gemme" title="Gemme">Gemmen</a> und Gefäße aus Achat gefertigt. In der <a href="Bibel" title="Bibel">Bibel</a> im 2. Buch Mose, 28, 17–20, wird der Brustschild des Hohepriesters ausführlich beschrieben als eine mit Edelsteinen, darunter Achat, besetzte Platte.<sup id="cite_ref-Bibel-2-28_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bibel-2-28-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Amulett" title="Amulett">Amulette</a> aus Achat sollten gegen Blitz, Sturm und Durst helfen.
</p><p>Anfang des 17. Jahrhunderts war die Achatindustrie bereits zu großer Bedeutung herangewachsen, einen weiteren Aufschwung nahm sie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als man begann, Achatwaren zuerst in Silber, dann in vergoldetem <a href="Messing#Messingsorten" title="Messing">Tombak</a> zu fassen. Diese Bijouterie fausse bildete sich namentlich in <a href="Oberstein_(Idar-Oberstein)" title="Oberstein (Idar-Oberstein)">Oberstein</a> aus und brachte später auch reine Metallwaren auf den Markt.
</p><p>Nach 1813 entdeckte man die Farbveränderung der Steine durch <a href="Schmuckstein#Brennen" title="Schmuckstein">Brennen</a>, und 1819 brachte ein Handelsmann aus <a href="Idar-Oberstein" title="Idar-Oberstein">Idar-Oberstein</a> das von einem römischen <a href="Glyptik" title="Glyptik">Steinschneider</a> erworbene Geheimnis des „Schwarzfärbens“ in die Heimat. Seitdem entwickelte sich die <a href="Schmuckstein#Färben" title="Schmuckstein">Färberei</a> des Achats sehr schnell und wurde eine der Hauptursachen des Aufblühens der Achatindustrie, die nun auch fremdländische Steine, namentlich Achat aus <a href="Uruguay" title="Uruguay">Uruguay</a>, verarbeitete. Seit 1834 kam dieses Material nach Idar-Oberstein und entwickelte die Achatindustrie in vorher nicht gekannter Weise, besonders auch, da die reichlich aus Südamerika eintreffenden <a href="Onyx_(Mineral)" title="Onyx (Mineral)">Onyxe</a> das Aufblühen der <a href="Glyptik" title="Glyptik">Steinschneidekunst</a> in <a href="Paris" title="Paris">Paris</a> und Idar veranlassten. Man fertigte hauptsächlich <a href="Kamee" title="Kamee">Kameen</a>, auch <a href="Intarsie" title="Intarsie">Intarsien</a>, zum Teil von hohem Kunstwert, und machte mit ihnen große Geschäfte. Die nach Afrika exportierten Stücke hießen auch <a href="Negergeld" title="Negergeld">Negergeld</a>.<sup id="cite_ref-Spittler_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Spittler-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Morphologie">Morphologie</h2></div>
<p>Die Struktur der Achate besteht gewöhnlich aus konzentrischen oder unregelmäßigen Schichten, die einen Hohlraum ausfüllen. Der Achat besteht aus verschiedenen Varietäten von <a href="Chalcedon_(Mineral)" title="Chalcedon (Mineral)">Chalcedon</a>, mikrokristalliner Kieselsäure. Die einzelnen Lagen zeigen gröbere und feinere Strukturen und sind oft äußerst dünn, so dass ein paar Hundert auf 1 mm kommen. Ganz amorphe (wasserhaltige) Kieselsäure kommt in den Achaten jedenfalls sehr selten vor. Die unterschiedliche Farbe rührt gewöhnlich von Eisen- und Manganverbindungen her, doch sind die Onyxe (schwarz und weiße Lagen), Sardonyxe (braune und weiße Lagen) und Karneol (auch <i>Sarder</i>) meist künstlich gefärbt.
Zwischen und über dem Chalcedon finden sich meist drusige <a href="Amethyst" title="Amethyst">Amethystlagen</a>. Sehr häufig umschließt die Mandel einen hohlen Drusenraum, worin noch <a href="Quarz" title="Quarz">Bergkristall</a>, Amethyst, <a href="Calcit" title="Calcit">Kalkspat</a>, <a href="Zeolithgruppe" title="Zeolithgruppe">Zeolithe</a>, <a href="H%C3%A4matit" title="Hämatit">Hämatit</a> und andere Mineralien zur Ausbildung kommen. Bei Oberstein schmiegen sich alle Chalcedonlagen der äußeren Mandelform an, in den brasilianischen Mandeln findet sich im Innern meist eine Schicht <a href="Planparallel" class="mw-redirect" title="Planparallel">planparalleler</a> horizontaler Lagen. Nicht selten werden beim Durchschleifen die Kanäle bloßgelegt, durch welche die innere Masse oder vielmehr die Flüssigkeit, welche sie gelöst enthielt, in den Mandelraum eingedrungen ist. Dieser ist also zuerst gebildet, und von außen nach innen fortschreitend sind die einzelnen Lagen aus wässriger Lösung abgeschieden, wobei das abgeschiedene Mineral nicht selten der nachdringenden Flüssigkeit den Weg verstopfte und also im Innern ein Hohlraum übrig blieb.
</p><p>Nach dem Zerfall der Matrix, in die die Achate eingebettet waren, sind sie frei und durch ihre siliciumhaltige Natur, die gegen die Korrosion durch Luft oder Wassers extrem beständig ist, bleiben als Knötchen im Boden und im Kies erhalten, auch wenn sie in Flüssen gerollt werden.
</p><p>Achat ist ein recht widerstandsfähiges Mineral und zeigt auch keinerlei Reaktion auf Wasser oder Sonneneinstrahlung. Auch vor Dellen und Rissen ist er recht gut geschützt, da er eine hohe Härte und Dichte hat.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Varietäten_und_Modifikationen"><span id="Variet.C3.A4ten_und_Modifikationen"></span>Varietäten und Modifikationen</h2></div>
<p>Im Laufe der Zeit wurden aufgrund der Vielfalt der Ausbildungs<a href="Variet%C3%A4t_(Mineralogie)" class="mw-redirect" title="Varietät (Mineralogie)">varianten</a> in Farbe und Form verschiedene Eigennamen zur Unterscheidung und Einordnung geprägt, die teilweise auch als <a href="Handelsname" title="Handelsname">Handelsnamen</a> in Gebrauch sind. Bekannte Varietätennamen sind unter anderem
</p>
<ul><li>nach der Farbe
<ul><li><i>Aprikosenachat</i>: Rosa bis fleischfarbener Achat aus Botswana</li>
<li><i>Blutachat</i> oder <i>Fleischachat</i>: Einfarbig oranger bis roter oder zweifarbig orange-weiß bis rot-weiß gebänder Achat, siehe auch <a href="Karneol" title="Karneol">Karneol</a></li>
<li><a href="Onyx_(Mineral)" title="Onyx (Mineral)">Onyx</a>: schwarz-weiß bis braun-weiß (<i>Sardonyx</i>)</li>
<li><i>Friedensachat</i>: Weißer Achat</li>
<li><i>Honigachat</i>: Honiggelber Achat</li></ul></li></ul>
<ul><li>nach der Ausbildungsform
<ul><li><i>Baumachat</i> oder <i>Holzachat</i>: Durch Kieselsäure achat-mineralisierte, versteinerte Hölzer</li>
<li><i>Bandachat</i>: Als unnötig eingestufter Begriff, da Achat bereits als gebänderte Varietät von Chalcedon definiert ist</li>
<li><i>Enhydros</i> oder <i>Wasserstein</i>: Achatmandel mit Restflüssigkeit, trocknet nach Entnahme aus dem Muttergestein gewöhnlich bald aus</li>
<li><i>Feuerachat</i>: Nieren- bzw. traubenförmiger Achat mit eingelagerten Häutchen aus Eisenoxid, der bei entsprechendem Schliff ein <a href="Opaleszenz" title="Opaleszenz">opalähnliches Farbenspiel</a> zeigt</li>
<li><i>Korallenachat</i>: Namensgebend ist die Gestalt der Oberfläche des Achats</li>
<li><i>Lagenachat</i>: Achat mit mehrfarbiger, annähernd parallel verlaufender Bänderung (nicht zu verwechseln mit der speziellen Uruguay-Bänderung), die als Rohstoff für <a href="Lagenstein" title="Lagenstein">Lagensteine</a> verwendet werden.</li>
<li><i><a href="Moosachat" title="Moosachat">Moosachat</a></i> oder <i>Dendritenachat</i>: Klarer bis milchweißer Achat mit <a href="Dendrit_(Kristallographie)" title="Dendrit (Kristallographie)">dendritähnlichen</a> Einlagerungen aus grünen bis schwarzgrünen Mineralen. Ist die Grundfarbe Braun bis Beige, wird er im Handel auch als <i>Mokkastein</i> bezeichnet.</li>
<li><i>Pseudoachat</i> (auch <i>Polyedrischer Quarz</i> oder <i>Polygonachat</i>): Innerlich einem Achat aufgrund der Bänderung und der <a href="Druse_(Mineralogie)" title="Druse (Mineralogie)">Druse</a> im Zentrum zwar ähnlich, besitzt äußerlich im Gegensatz zum Achat jedoch keine Mandel- oder Kugelform, sondern eine eckige (polygone) Form.</li>
<li><i>Regenbogenachat</i> (auch <i>Irisachat</i>): Chalcedon/Achat-Aggregat mit gedrillten Chalcedonfasern, die das auftreffende Licht aufgrund von <a href="Interferenz_(Physik)" title="Interferenz (Physik)">Interferenzwirkungen</a> regenbogenartig <a href="Irisieren" title="Irisieren">irisierend</a> zurückwirft.</li>
<li><i>Röhrenachat</i>: Verdrängungsmorphose von langprismatischen Kristallen</li>
<li><i>Schlangenhautachat</i>: Hell<a href="Naturfarben#Beige" title="Naturfarben">beigefarbenes</a> Aggregat mit netzartiger, weißer Zeichnung auf der Oberfläche.</li>
<li><i>Skolezitachat</i>: <a href="Pseudomorphose" title="Pseudomorphose">Pseudomorphose</a> nach <a href="Skolezit" title="Skolezit">Skolezit</a></li>
<li><i>Trümmerachat</i>: Durch <a href="Tektonik" title="Tektonik">Tektonik</a> zerbrochene und weitere Mineralabscheidungen wieder gekittete Achate.</li>
<li><i>Uruguay-Achat</i>: Gerade (horizontal) und parallel ausgerichtete Bänderung</li></ul></li></ul>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"> Baumachat</div>
</li>
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<div class="gallerytext"> Feuerachat</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"> Blauer bis gelber Achat mit Uruguay-Bänderung</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"> Schlangenhautachat</div>
</li>
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<div class="gallerytext"> Trümmerachat</div>
</li>
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<div class="gallerytext"> Moosachat, 2,5 cm groß</div>
</li>
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<div class="gallerytext"> Pseudoachat</div>
</li>
</ul>
<ul><li>nach dem zufällig entstandenen Schnittbild nach Öffnung von Achatmandeln
<ul><li><i>Augenachat</i>, <i>Brillenachat</i> oder <i>Kreisachat</i>: Um einen Mittelpunkt konzentrisch oder exzentrisch angeordnete Kreise der Achatbänder, die im Schnittbild eine kugelige, augenartige Zeichnung ergeben.</li>
<li><i>Festungsachat</i>: Achatbänderung ähnelt den Luftaufnahmen von Festungswällen</li>
<li><i>Flammenachat</i> oder <i>Wolkenachat</i>: Unregelmäßige Bänderung vor allem am Rand von Achatmandeln, die im Schnitt ein wolkenförmiges Aussehen haben.</li>
<li><i>Landschaftsachat</i>: Einer <a href="Landschaft" title="Landschaft">Landschaft</a> ähnliches Schnittbild in Achatdrusen bzw. -mandeln, erzeugt schwarze, rötliche und/oder gelbe Strukturen, die meist durch eingedrungene, eisenhaltige Lösungen in Haarrissen.</li>
<li><i>Sternachat</i>: Die unregelmäßig geformten Geoden sind meist vollständig gefüllt und zeigen beim Anschliff oft eine fünfstrahlige Form.</li></ul></li></ul>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"> Augenachat</div>
</li>
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<div class="gallerytext"> Festungsachat</div>
</li>
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<div class="gallerytext"> Flammen- bzw. Wolkenachat in bräunlich-weiß</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"> Moos- bzw. Dendritenachat</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bildung">Bildung</h2></div>
<p>Achate bilden sich in Gesteinshohlräumen als deren Auskleidung oder Ausfüllung: Bei (vollständiger) Ausfüllung spricht man von einer <a href="Mandel_(Mineralogie)" title="Mandel (Mineralogie)">Mandel</a>, bei (unvollständiger) Auskleidung von einer <a href="Druse_(Mineralogie)" title="Druse (Mineralogie)">Druse</a>.
Als Gesteinshohlräume kommen in erster Linie Blasenräume in vulkanischen Gesteinen in Betracht. Hier stießen die in der ausströmenden Lava enthaltenen Gase nicht mehr bis zur Oberfläche des Lavastroms durch. Sie konnten also nicht entweichen, sondern wurden in der erkaltenden Lava eingeschlossen und bildeten Hohlräume in ihr. Diese sind oft mandelförmig. In einem späteren Prozess füllten sich die Räume mit Achat, <a href="Quarz" title="Quarz">Quarz</a>, <a href="Calcit" title="Calcit">Calcit</a> oder anderen mineralischen Stoffen (siehe: <a href="Mandelstein_(Gestein)" title="Mandelstein (Gestein)"> Mandelsteine</a>). Als vulkanische Gesteine kommen sowohl basische Vulkanite, beispielsweise <a href="Basalt" title="Basalt">Basalt</a>, als auch saure Vulkanite, beispielsweise <a href="Rhyolith" title="Rhyolith">Rhyolith</a>, in Betracht.
</p><p>Diese Blasenräume in vulkanischen Gesteinen sind die häufigsten Orte, an denen Achate entstehen können, jedoch werden Achate auch in Gängen und Klüften verschiedener Gesteine und auch in Hohlräumen von Sedimenten gebildet. Auch in Fossilien, z. B. in versteinerten Bäumen, in verkieselten Korallen und in Dinosaurierknochen werden Achate beobachtet.<sup id="cite_ref-Rykart_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rykart-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-extraLapis-19_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-extraLapis-19-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Zenz_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Zenz-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit der Frage, wie die Achat-bildende Substanz in die Hohlräume eingedrungen sein könnte, haben sich zahlreiche Mineralogen in den letzten 200 Jahren beschäftigt. Sie stellten viele vollkommen verschiedene Achat-Entstehungstheorien auf. Die Frage, warum Achate so auffällig und präzise gemustert sind, hat man hierbei auf ganz unterschiedliche Weisen zu beantworten versucht.<sup id="cite_ref-Landmesser-1984_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-1984-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch musste geklärt werden, wodurch z. B. in einem <a href="Basalt" title="Basalt">Basalt</a>, also einem relativ SiO<sub>2</sub>-armen <a href="Basisches_Gestein" title="Basisches Gestein"> "basischen Gestein"</a>, eine Akkumulation von nahezu reinem SiO<sub>2</sub> im Hohlraum möglich wird. Die zeitweise erwogene Idee, die SiO<sub>2</sub>–Akkumulation fände bereits in der Gesteinsschmelze statt (Bildung von SiO<sub>2</sub>-Schmelztropfen im Magma),<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>8.1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist heute als überholt anzusehen, allein schon deshalb, weil Achate auch in Gesteinen zu finden sind, die nie in glutflüssigem Zustand waren (s. o.). Heute wird einhellig die Meinung vertreten, dass Achate im sogenannten sedimentär-diagenetischen Bereich, also bei Temperaturen bis maximal 200 °C, entstanden sind<sup id="cite_ref-Landmesser-1992_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-1992-10"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p><p>In der Geschichte der Achatforschung wurde immer wieder die Ansicht vertreten, dass kieselsaure wässrige Lösungen durch sogenannte Infiltrationskanäle in die Gesteinshohlräume eingedrungen sind, ein Achatband an der Hohlraumwandung abgesetzt und danach den Hohlraum wieder verlassen haben. Durch zahlreiche Wiederholungen dieses Prozesses habe sich dann der Hohlraum, so die Vorstellung, allmählich mit Achat gefüllt. Diese sogenannte Infiltrationstheorie setzt den zweifelhaften Transport großer Wassermengen im Gestein voraus und ist deshalb heute nicht mehr anerkannt.
</p><p>Bei der Suche nach einer Lösung des Achatproblems steht heute eine Theorie im Vordergrund, die von Michael Landmesser am Institut für Edelsteinforschung in Mainz entwickelt worden ist. Landmesser geht davon aus, dass im Gestein neben größeren Hohlräumen ein Netz von feinsten Haarrissen und Kapillaren vorhanden ist, das ständig mit Wasser gefüllt ist und in dem die für die Akkumulation erforderliche <a href="Kiesels%C3%A4ure" class="mw-redirect" title="Kieselsäure">Kieselsäure</a> in Form von Monokieselsäure H<sub>4</sub>SiO<sub>4</sub> durch <a href="Diffusion" title="Diffusion">Diffusion</a> transportiert wird. Nach Landmesser spielt also nicht der Transport großer Wassermengen, sondern der Diffusionsprozess der Monokieselsäure die entscheidende Rolle bei der Achatgenese. Die Monokieselsäure-Moleküle reagieren miteinander in einem fortlaufenden Akkumulationsprozess, wobei sich die Moleküle über gemeinsame Sauerstoff-Atome zu Dikieselsäuren, Trikieselsäuren, Tetrakieselsäuren usw. vereinigen, bis schließlich <a href="Kolloid" title="Kolloid">kolloidale</a> Polykieselsäuren entstehen, die sich an den Wänden des Hohlraums aufgrund von <a href="Adh%C3%A4sion" title="Adhäsion">Adhäsion</a> niederschlagen.<sup id="cite_ref-Rothe_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rothe-11"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Prozess verläuft häufig rhythmisch. Man spricht in der Achatforschung von sogenannten "inneren Rhythmen",<sup id="cite_ref-Landmesser-1984_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-1984-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in neuerer Zeit von "Selbstorganisationsphänomenen" (siehe unten). Durch solche Binnen-Rhythmen im jeweiligen Achatbildungsraum entsteht die für Achate charakteristische Bänderung in den SiO<sub>2</sub>-Absätzen. Die Absätze sind hierbei anfangs oft noch deformierbar-weich (Gel-ähnlich). In einem anschließenden Reifungsprozess wandeln sie sich unter Erhaltung ihrer makroskopisch sichtbaren Formen in feste kryptokristalline Quarz-Aggregate (Chalcedon) um. Der SiO<sub>2</sub>-Gehalt pro Volumen erhöht sich hierbei stark (Durchkieselung des entstehenden Achats mit zusätzlichem SiO<sub>2</sub>). Dieser Prozess der Reifung und inneren SiO<sub>2</sub>-Nachverdichtung des entstehenden Achats verläuft während langer Zeiträume. Die Bandmuster aus der Anfangsphase des Achatbildungsvorgangs bleiben hierbei erhalten.<sup id="cite_ref-Landmesser-1998_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-1998-12"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Landmesser-2000_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-2000-13"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Landmesser-2001_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-2001-14"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Deformierte Bandmuster findet man im heute harten Achatmaterial häufig. Viele der vermeintlichen "Infiltrationskanäle" im Achat sind solch alte Deformationsphänomene.<sup id="cite_ref-Landmesser-1984_7-2" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-1984-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Entstehung von Achaten ist sehr nahe verwandt mit Prozessen in Sedimenten und Sedimentgesteinen, wie etwa der Bildung von Kieselhölzern<sup id="cite_ref-Landmesser-1994_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-1994-15"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Landmesser-1999_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-1999-16"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, Feuersteinen, Cherts und ähnlichem. In all diesen Fällen laufen vergleichbare physikalisch-chemische Prozesse ab<sup id="cite_ref-Landmesser-1995_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-1995-17"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Landmesser-1998_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-1998-12"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Bei Achaten kommt als Besonderheit hinzu, dass im Frühstadium ihrer Bildung bei anfangs oft noch weichen Gel-ähnlichen Abscheidungen im Gesteinshohlraum Muster entstehen, die aus moderner physikalisch-chemischer Sicht als Selbstorganisationsphänomene einzustufen sind<sup id="cite_ref-Landmesser-2001_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-Landmesser-2001-14"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Solche Musterbildungen, die sich ganz grundlegend von klassischen Kristallisationsvorgängen unterscheiden, sind wesentlich mitverantwortlich für die ungeheure Formenvielfalt (Bänderungen und vieles mehr) und damit für die Attraktivität und Individualität der Achate. Durch die Selbstorganisations-Dynamik zeigen Achate einen völlig unterschiedlichen Aufbau, selbst wenn sie in unmittelbar benachbarten Hohlräumen entstanden sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fundorte">Fundorte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Europa">Europa</h3></div>
<ul><li>Deutschland
<ul><li>Baden-Württemberg: Lierbachtal bei Oppenau/Schwarzwald, Baggersee Sandweier bei Baden-Baden, <a href="Unteralpfen" class="mw-redirect" title="Unteralpfen">Unteralpfen</a> bei Waldshut, Geisberg beim Schuttertal-Schweighausen</li>
<li>Bayern: <a href="Sailauf" title="Sailauf">Sailauf</a> bei Aschaffenburg</li>
<li>Brandenburg: <a href="Saalhausen_(Gro%C3%9Fr%C3%A4schen)" title="Saalhausen (Großräschen)">Saalhausen</a> (<a href="Gro%C3%9Fr%C3%A4schen" title="Großräschen">Großräschen</a>) bei <a href="Senftenberg" title="Senftenberg">Senftenberg</a>, Finsterwalde</li>
<li>Rheinland-Pfalz:
<ul><li>Region Idar-Oberstein: <a href="Edelsteinminen_Steinkaulenberg" title="Edelsteinminen Steinkaulenberg">Edelsteinmine Steinkaulenberg</a>, <a href="Idar-Oberstein" title="Idar-Oberstein">Idar-Oberstein</a> Stbr. Setz, <a href="Vollmersbach" title="Vollmersbach">Vollmersbach</a> bei Idar-Oberstein, Fischbachtal Stbr. Juchem, Fischbachtal Stbr. Bernhard, Steinbruch Hellberg bei <a href="Kirn" title="Kirn">Kirn</a>, <a href="Rimsberg" title="Rimsberg">Rimsberg</a> bei <a href="Birkenfeld" title="Birkenfeld">Birkenfeld</a>, <a href="Dienstweiler" title="Dienstweiler">Dienstweiler</a> bei Birkenfeld, <a href="Baumholder" title="Baumholder">Baumholder</a> Stbr. Backesberg, Baumholder Truppenübungsplatz, <a href="Bad_Sobernheim" title="Bad Sobernheim">Bad Sobernheim</a>, <a href="Oberhausen_an_der_Nahe" title="Oberhausen an der Nahe">Oberhausen an der Nahe</a>, <a href="Reichweiler" title="Reichweiler">Reichweiler</a> bei <a href="Freisen" title="Freisen">Freisen</a> usw.</li>
<li>Pfälzer Wald und Nordpfälzer Bergland: <a href="Albersweiler" title="Albersweiler">Albersweiler</a> bei <a href="Annweiler" class="mw-redirect" title="Annweiler">Annweiler</a>, <a href="Waldhambach_(Pfalz)" title="Waldhambach (Pfalz)">Waldhambach (Pfalz)</a> bei Annweiler, <a href="Imsbach" title="Imsbach">Imsbach</a> am <a href="Donnersberg" title="Donnersberg">Donnersberg</a></li>
<li>Rheinhessen: <a href="Nack" title="Nack">Nack</a> bei <a href="Alzey" title="Alzey">Alzey</a>, <a href="Wendelsheim" title="Wendelsheim">Wendelsheim</a> bei Alzey</li>
<li>Eifel: Schottergrube <a href="Arenrath" title="Arenrath">Arenrath</a> bei <a href="Binsfeld_(Eifel)" title="Binsfeld (Eifel)">Binsfeld</a></li></ul></li>
<li>Saarland: Raum <a href="Freisen" title="Freisen">Freisen</a> (Stbr. Hellerberg, Autobahnbau, Windradbau), Leißberg bei <a href="Oberthal_(Saar)" title="Oberthal (Saar)">Oberthal (Saar)</a>, Steinbach bei <a href="Lebach" title="Lebach">Lebach</a>, Stbr. Setz. Insgesamt sind im Saar-Nahe-Becken 142 Achat- und Jaspis-Fundstellen dokumentiert worden (<a href="Deutsches_Edelsteinmuseum" title="Deutsches Edelsteinmuseum">Deutsches Edelsteinmuseum</a> Idar-Oberstein).</li>
<li>Sachsen: <a href="St._Egidien" title="St. Egidien">St. Egidien</a> bei Glauchau, <a href="Hohenstein-Ernstthal" title="Hohenstein-Ernstthal">Hohenstein-Ernstthal</a> bei Chemnitz, Zwickau-<a href="Planitz" title="Planitz">Planitz</a>, <a href="Halsbach_(Freiberg)" title="Halsbach (Freiberg)">Halsbach (Freiberg)</a>, Schlottwitz bei <a href="Glash%C3%BCtte_(Sachsen)" title="Glashütte (Sachsen)">Glashütte (Sachsen)</a>, <a href="Rochlitz" title="Rochlitz">Rochlitz</a>, <a href="Hartmannsdorf-Reichenau" title="Hartmannsdorf-Reichenau">Hartmannsdorf-Reichenau</a> bei <a href="Frauenstein_(Erzgebirge)" title="Frauenstein (Erzgebirge)">Frauenstein (Erzgebirge)</a></li>
<li>Thüringen: Baumgartental bei <a href="Ruhla" title="Ruhla">Ruhla</a>/Thür. Wald, <a href="Nesselhof" title="Nesselhof">Nesselhof</a> bei <a href="Floh-Seligenthal" title="Floh-Seligenthal">Floh-Seligenthal</a>/Thür. Wald, Spießberg bei <a href="Friedrichroda" title="Friedrichroda">Friedrichroda</a>/Thür. Wald, <a href="Schneekopf" title="Schneekopf">Schneekopf</a> bei <a href="Gehlberg" title="Gehlberg">Gehlberg</a>/Thür. Wald</li></ul></li>
<li>Frankreich: <a href="Esterel_(Gebirge)" title="Esterel (Gebirge)">Esterel-Gebirge</a> bei <a href="Fr%C3%A9jus" title="Fréjus">Fréjus</a>/<a href="Provence" title="Provence">Provence</a>, <a href="Walscheid" title="Walscheid">Walscheid</a> bei <a href="Sarrebourg" title="Sarrebourg">Sarrebourg</a>/<a href="Lothringen" title="Lothringen">Lothringen</a></li>
<li>Großbritannien: <a href="Mendip_Hills" title="Mendip Hills">Mendip Hills</a> bei Dulcote, Grafschaft <a href="Somerset" title="Somerset">Somerset</a></li>
<li>Island: <a href="Rey%C3%B0arfj%C3%B6r%C3%B0ur" title="Reyðarfjörður">Reyðarfjörður</a></li>
<li>Österreich: Kärnten (<a href="Lavanttal" title="Lavanttal">Lavanttal</a>), Steiermark (<a href="Leibnitz" title="Leibnitz">Leibnitz</a>)</li>
<li>Polen: Rósana und Nowy Kosciól (Neukirch)/Niederschlesien, Plóczki Górne (Obere Görisseifen)/Niederschlesien</li>
<li>Russland: Golutvin bei Moskau, Timan-Rücken bei <a href="Workuta" title="Workuta">Workuta</a></li>
<li>Tschechien: Bezděčin bei <a href="Fr%C3%BDd%C5%A1tejn" title="Frýdštejn">Frýdštejn</a> (Friedstein)/Nordostböhmen, Kyje bei Doubravice, Zelecnice/Nordostböhmen, <a href="Nov%C3%A1_Paka" title="Nová Paka">Nová Paka</a>/Nordostböhmen, Horní Halže (Oberhals) bei <a href="M%C4%9Bd%C4%9Bnec" title="Měděnec">Měděnec</a> (Kupferberg)/Böhmisches Erzgebirge</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Afrika">Afrika</h3></div>
<ul><li>Algerien: Oase Tidikelt/<a href="Sahara" title="Sahara">Sahara</a></li>
<li>Botswana: <a href="Bobonong" title="Bobonong">Bobonong</a>, Mashuta</li>
<li>Malawi: Ngabu</li>
<li>Madagaskar: Provinz <a href="Mahajanga" title="Mahajanga">Mahajanga</a></li>
<li>Marokko: Tizi-n-Tichka, Asni, Sidi Rahal im <a href="Hoher_Atlas" title="Hoher Atlas">Hohen Atlas</a>, Aouli, Kerrouchen, Zaër-Zaïane</li>
<li>Namibia: Agate Bay bei <a href="L%C3%BCderitz" title="Lüderitz">Lüderitz</a>, <a href="Skelettk%C3%BCste" title="Skelettküste">Skelettküste</a>, <a href="Gr%C3%BCnau_(Namibia)" title="Grünau (Namibia)">Grünau</a> im Süden</li>
<li>Südafrika: <a href="Lichtenburg_(S%C3%BCdafrika)" title="Lichtenburg (Südafrika)">Lichtenburg</a></li>
<li>Tansania: <a href="Kigoma_(Region)" title="Kigoma (Region)">Kigoma</a> und <a href="Morogoro_(Region)" title="Morogoro (Region)">Morogoro</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nordamerika">Nordamerika</h3></div>
<ul><li>USA:
<ul><li>Arizona: Mulligan Peak bei <a href="Clifton_(Arizona)" title="Clifton (Arizona)">Clifton</a></li>
<li>California: <a href="Mojave-W%C3%BCste" title="Mojave-Wüste">Mojave-Wüste</a></li>
<li>Florida: Tampa Bay</li>
<li>Minnesota: Duluth am <a href="Oberer_See" title="Oberer See">Lake Superior</a></li>
<li>Montana: Dryhead Ranch/<a href="Pryor_Mountains" title="Pryor Mountains">Pryor Mountains</a>, <a href="Yellowstone_River" title="Yellowstone River">Yellowstone River</a></li>
<li>Nevada: <a href="Black_Rock_Desert" title="Black Rock Desert">Black Rock Desert</a></li>
<li>New Mexico: Baker Egg Mine bei <a href="Deming_(New_Mexico)" title="Deming (New Mexico)">Deming</a></li>
<li>Oregon: Priday (= Richardson) Ranch/Ochoco Mountains, Morrison Ranch</li>
<li>South Dakota: Black Hills bei Fairburn, Tepee Canyon</li>
<li>Texas: Woodward Ranch bei <a href="Alpine_(Texas)" title="Alpine (Texas)">Alpine</a></li>
<li>Utah: <i>Dugway Geode beds</i> bei Vernon, <a href="Hanksville" title="Hanksville">Hanksville</a>, Crescent Junction bei <a href="Moab_(Utah)" title="Moab (Utah)">Moab</a></li>
<li>Washington: Ellensburg Blue Agates</li>
<li>Wyoming: Blue Forest</li></ul></li>
<li>Mexiko: im Bundesstaat <a href="Chihuahua_(Bundesstaat)" title="Chihuahua (Bundesstaat)">Chihuahua</a>: Rancho Coyamito, Rancho Gregoria und Rancho Agua Nueva bei Ojo de Laguna, Rancho Los Aparejos bei El Sueco, Rancho la Viñata bei Ejido el Apache, Rancho Colorado bei Nuevo Casas Grandes, Ejido Benito Juarez in der Sierra Santa Lucia (Crazy-Lace-Achate!) sowie im Bundesstaat <a href="Sonora_(Bundesstaat)" title="Sonora (Bundesstaat)">Sonora</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Südamerika"><span id="S.C3.BCdamerika"></span>Südamerika</h3></div>
<ul><li>Argentinien: <a href="San_Rafael_(Argentinien)" title="San Rafael (Argentinien)">San Rafael</a>/<a href="Provinz_Mendoza" title="Provinz Mendoza">Provinz Mendoza</a> mit den Fundstellen Canon de Atuel, Cerro Victoria, Sierra Pintada u. a., <a href="Malarg%C3%BCe" title="Malargüe">Malargüe</a>/Provinz Mendoza, Pajaritas/Provinz <a href="Chubut" class="mw-redirect" title="Chubut">Chubut</a></li>
<li>Brasilien: <a href="Rio_Grande_do_Sul" title="Rio Grande do Sul">Rio Grande do Sul</a>, <a href="Minas_Gerais" title="Minas Gerais">Minas Gerais</a>, Soledade im Bundesstaat <a href="Para%C3%ADba" title="Paraíba">Paraíba</a></li>
<li>Uruguay: Artigas</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Asien">Asien</h3></div>
<ul><li>China: <a href="Nanjing" title="Nanjing">Nanjing</a></li>
<li>Indien: <a href="Dekkan" title="Dekkan">Dekkan</a>-Plateau</li>
<li>Indonesien: Donorojo auf der Insel <a href="Java_(Insel)" title="Java (Insel)">Java</a></li>
<li><a href="Kasachstan" title="Kasachstan">Kasachstan</a>: Maiskoje bei <a href="Semei" title="Semei">Semei</a></li>
<li>Türkei: <a href="%C3%87ubuk_(Ankara)" title="Çubuk (Ankara)">Çubuk</a> bei Ankara</li>
<li>Mongolei: Burugdi/Wüste <a href="Gobi" title="Gobi">Gobi</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Australien_und_Neuseeland">Australien und Neuseeland</h3></div>
<ul><li>Agate Creek/<a href="Queensland" title="Queensland">Queensland</a>, Mount Hay/Queensland, Wave Hill Pastoral Station/<a href="Northern_Territory" title="Northern Territory">Northern Territory</a></li>
<li>Mount Somers/<a href="Ashburton_District" title="Ashburton District">Ashburton District</a> auf der Südinsel</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwendung">Verwendung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Als_Schmuckstein">Als Schmuckstein</h3></div>
<p>Achat und seine Varietäten finden vor allem als <a href="Schmuckstein" title="Schmuckstein">Schmuckstein</a> Verwendung. Durch Färbung und Zeichnung ausgezeichnete Achate wurden schon von jeher zu geschnittenen Steinen (<a href="Gemme" title="Gemme">Gemmen</a>, <a href="Kamee" title="Kamee">Kameen</a>, <a href="Siegel" title="Siegel">Siegelringen</a>), aber auch zu <a href="M%C3%B6rser_(Werkzeug)" title="Mörser (Werkzeug)">Reibschalen und Mörsern</a>, Glättsteinen, Ringsteinen, <a href="Agraffe_(Ornament)" title="Agraffe (Ornament)">Agraffen</a>, Armbändern, Rosenkränzen, Stockknöpfen, <a href="Messer" title="Messer">Messergriffen</a>, <a href="Murmelspiel" title="Murmelspiel">Schussern</a> und zu vielen anderen schmückenden oder nützlichen Gegenständen verarbeitet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_der_Technik">In der Technik</h3></div>
<p>Wegen seiner hohen Härte und Widerstandsfähigkeit gegen viele Chemikalien wird Achat auch für technische Verwendungszwecke genutzt.
</p><p>Verbreitet ist die Verwendung von Achat-Mörsern bei der Herstellung von <a href="Kaliumbromid" title="Kaliumbromid">Kaliumbromid</a>-Presslingen für die <a href="Infrarotspektroskopie" title="Infrarotspektroskopie">Infrarotspektroskopie</a>.<sup id="cite_ref-kindle-tech.com_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-kindle-tech.com-18"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Bruker_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bruker-19"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Achate werden als <a href="Polierstein" title="Polierstein">Poliersteine</a> beim <a href="Vergolden" title="Vergolden">Vergolden</a> benutzt, um das aufgetragene <a href="Blattgold" title="Blattgold">Blattgold</a> auf dem Untergrund zu festigen und es auf Hochglanz zu polieren.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"> Achat als Schmuckstein an einem gotischen Kreuz des <a href="Essener_Domschatz" title="Essener Domschatz">Essener Domschatzes</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"> Achatmörser und Pistill</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mythologie_und_Esoterik">Mythologie und Esoterik</h2></div>
<p>Als mystischer Stein wird Achat bereits im <a href="Altes_Testament" title="Altes Testament">Alten Testament</a> beschrieben, wo er im Brustschild (<a href="Hoshen" class="mw-redirect" title="Hoshen">Hoshen</a>) des jüdischen Hohepriesters einen der <a href="Zw%C3%B6lf_St%C3%A4mme_Israels" title="Zwölf Stämme Israels">zwölf Stämme Israels</a> symbolisiert.
</p><p>Die Nutzung von Achat als <a href="Heilstein" title="Heilstein">Heilstein</a> ist unter anderem durch <a href="Hildegard_von_Bingen" title="Hildegard von Bingen">Hildegard von Bingen</a> (1098–1179) in ihrem <i>Buch von den Steinen</i> überliefert. Ihr zufolge sollte der Stein, äußerlich angewendet nach Kontakt mit dem Gift von Spinnen und Schlangen, die schmerzende Stelle heilen und das Gift wegnehmen und herausziehen. Von der <a href="Fallsucht" class="mw-redirect" title="Fallsucht">Fallsucht</a> geplagte Menschen und Mondsüchtige sollten ständig einen Achat auf der Haut tragen, um von Krankheitsausbrüchen verschont zu werden. Spezielle Ernährungsvorschriften unter Verwendung von Achat zur Aufbereitung des Kochwassers sollte diese Krankheiten sogar heilen können („es sei denn Gott will es nicht“). In Kreuzesform offen durchs Haus getragen soll der Achat dieses gegen Diebe schützen.<sup id="cite_ref-Riethe_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Riethe-20"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Unter <a href="Esoterik" title="Esoterik">Esoterikern</a> heutiger Zeit werden Achate und dessen Untervarietäten ebenfalls als Heilstein für verschiedene Gebrechen genutzt, wie unter anderem <i>Augenachat</i> und <i>Onyx</i> gegen Augenentzündungen, <i>Karneol</i> gegen Halsentzündungen, Krampfadern, Ischiasbeschwerden und Hodenerkrankungen, sowie der Achat selbst gegen Wasserblasen an den Füßen.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>8.2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als <a href="Tierkreiszeichen" title="Tierkreiszeichen">Tierkreisstein</a> wird gelber Achat dem <a href="Fische_(Sternbild)" title="Fische (Sternbild)">Sternzeichen Fische</a>, anderen Quellen zufolge der Achat allgemein dem <a href="Jungfrau_(Sternbild)" title="Jungfrau (Sternbild)">Sternzeichen Jungfrau</a>, den <a href="Zwillinge_(Sternbild)" title="Zwillinge (Sternbild)">Zwillingen</a> oder auch dem <a href="Skorpion_(Sternbild)" title="Skorpion (Sternbild)">Skorpion</a> zugeordnet.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>8.3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Monatsstein soll er bei den <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römern der Antike</a> sowie nach <a href="Isidor_von_Sevilla" title="Isidor von Sevilla">Isidor von Sevilla</a> (um 560–636) dem Monat <a href="Mai" title="Mai">Mai</a> zugeordnet gewesen sein.<sup id="cite_ref-BauerBouska_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-BauerBouska-23"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Manipulationen_und_Imitationen">Manipulationen und Imitationen</h2></div>
<p>Dem modischen Geschmack folgend wird der Achat in der Schmuckindustrie häufig gefärbt, wobei man ausnutzt, dass einige, aber nicht alle der einzelnen Lagen des Steins porös genug sind, um Flüssigkeiten aufzusaugen.
</p><p>So werden zum Beispiel die meisten Onyxe künstlich erzeugt, indem der Achat in verdünnter Honig- oder Zuckerlösung zwei bis drei Wochen erwärmt und dann in konzentrierter Schwefelsäure gekocht wird. Nachdem er abgetrocknet ist, wird er geschliffen, einen Tag in Öl gelegt und am Ende mit Kleie abgewaschen. Die poröse Lage, in welcher der eingedrungene Honig durch die Schwefelsäure verkohlt worden ist, erscheint je nach der Porosität grau, braun oder schwarz, die undurchdringliche weiße, kristalline Schicht aber noch heller und glänzender. Durch verschiedene Chemikalien lassen sich nahezu beliebige Farben erzeugen.
</p><p>Vor der Verarbeitung wird der Stein oft gebrannt, um seine Farbe zu verändern, und dann noch ein bis zwei Wochen in Schwefel- oder Salpetersäure gelegt. Das Färben aber wird meist erst an den geschliffenen Steinen vorgenommen, obwohl die Farbe tief in die Steinmasse eindringt und auch auf dem Bruch mehr oder weniger deutlich hervortritt.
</p><p>Ist Achat in natürlich vorkommenden Farben umgefärbt, ist dieser nur unter dem Mikroskop von einem ungefärbten Achat zu unterscheiden. Färbungen, die bei natürlichem Achat nicht vorkommen, wie <a href="Th%C3%A9nards_Blau" title="Thénards Blau">Kobaltblau</a>, <a href="Magenta_(Farbe)" title="Magenta (Farbe)">Magenta</a>, <a href="Violett" title="Violett">Lila</a> oder <a href="Pink_(Farbe)" title="Pink (Farbe)">Pink</a> sind dagegen leicht zu erkennen.
</p><p>Es gibt auch künstliche Achate, sogenannte Achates, buntfarbiges, dem Achat ähnliches Glas.
</p><p>Die Deklaration gefärbter Achate ist freiwillig und nicht vorgeschrieben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_der_Minerale" title="Liste der Minerale">Liste der Minerale</a></li>
<li><a href="Liste_mineralischer_Schmuck-_und_Edelsteine" title="Liste mineralischer Schmuck- und Edelsteine">Liste mineralischer Schmuck- und Edelsteine</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Monografien</dt>
<dd></dd></dl>
<ul><li>Rupert Hochleitner, Ulrich Henn, Rudolf Dröschel, Maximilian Glas, Ursel Laarmann, Manfred Henkel, Michael Landmesser, Lawrence H. Conklin, Peter Jeckel, Günter Grundmann, Joachim Zang, Alfred Peth: <cite style="font-style:italic">Achat. Der Edelstein, aus dem Idar-Oberstein entstanden ist. Geschichte, Entstehung, Funde</cite> (= Christian Weise [Hrsg.]: <cite style="font-style:italic">extraLapis</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>19</span>). Weise, München 2000, ISBN 3-921656-54-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Achat&rft.au=Rupert+Hochleitner%2C+Ulrich+Henn%2C+Rudolf+Dr%C3%B6schel%2C+...&rft.btitle=Achat.+Der+Edelstein%2C+aus+dem+Idar-Oberstein+entstanden+ist.+Geschichte%2C+Entstehung%2C+Funde&rft.date=2000&rft.genre=book&rft.isbn=3921656540&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Weise&rft.series=extraLapis" style="display:none"> </span></li>
<li>Paul Rustemeyer, Peter Jeckel, Klaus Küsters, Franz J. Schmitter, Michael Wachtler: <cite style="font-style:italic">Achate – geboren aus Vulkanen</cite> (= Christian Weise [Hrsg.]: <cite style="font-style:italic">extraLapis</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>39</span>). Weise, 2010, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220945-8492%22&key=cql">0945-8492</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Achat&rft.au=Paul+Rustemeyer%2C+Peter+Jeckel%2C+Klaus+K%C3%BCsters%2C+...&rft.btitle=Achate+-+geboren+aus+Vulkanen&rft.date=2010&rft.genre=book&rft.issn=0945-8492&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Weise&rft.series=extraLapis" style="display:none"> </span></li>
<li>Rudolf Dröschel, Hermann Bank: <cite style="font-style:italic">Achat + Jaspis. Wurzeln der Edelsteinregion Idar-Oberstein</cite>. Stiftung Dt. Edelsteinmuseum, Idar-Oberstein 2004, ISBN 3-932515-42-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Achat&rft.au=Rudolf+Dr%C3%B6schel%2C+Hermann+Bank&rft.btitle=Achat+%2B+Jaspis.+Wurzeln+der+Edelsteinregion+Idar-Oberstein&rft.date=2004&rft.genre=book&rft.isbn=3932515420&rft.place=Idar-Oberstein&rft.pub=Stiftung+Dt.+Edelsteinmuseum" style="display:none"> </span></li>
<li>Johann Zenz: <cite style="font-style:italic">Achate</cite>. Bode, Salzhemmendorf-Lauenstein 2005, ISBN 3-925094-82-2.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Achat&rft.au=Johann+Zenz&rft.btitle=Achate&rft.date=2005&rft.genre=book&rft.isbn=3925094822&rft.place=Salzhemmendorf-Lauenstein&rft.pub=Bode" style="display:none"> </span></li>
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<li>August Nies: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/RE:Achates_2" class="extiw external" title="s:RE:Achates 2">Achates 2</a>.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Band I,1, Stuttgart 1893, Sp. 211 (zum hier behandelten Quarz).</li></ul>
<dl><dt>Kompendien</dt>
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<li>Bernhard Bruder: <cite style="font-style:italic">Geschönte Steine. Das Erkennen von Imitationen und Manipulationen bei Edelsteinen und Mineralien</cite>. Neue Erde, Saarbrücken 2005, ISBN 3-89060-079-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>39–40</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Achat&rft.au=Bernhard+Bruder&rft.btitle=Gesch%C3%B6nte+Steine.+Das+Erkennen+von+Imitationen+und+Manipulationen+bei+Edelsteinen+und+Mineralien&rft.date=2005&rft.genre=book&rft.isbn=3890600794&rft.pages=39-40&rft.place=Saarbr%C3%BCcken&rft.pub=Neue+Erde" style="display:none"> </span></li>
<li>Walter Schumann: <cite style="font-style:italic">Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten. 1900 Einzelstücke</cite>. 16., überarbeitete Auflage. BLV Verlag, München 2014, ISBN 978-3-8354-1171-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>148–161</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Achat&rft.au=Walter+Schumann&rft.btitle=Edelsteine+und+Schmucksteine.+Alle+Arten+und+Variet%C3%A4ten.+1900+Einzelst%C3%BCcke&rft.date=2014&rft.edition=16.%2C+%C3%BCberarbeitete&rft.genre=book&rft.isbn=9783835411715&rft.pages=148-161&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=BLV+Verlag" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Agate?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Achate</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Achat" class="extiw external" title="wikt:Achat">Wiktionary: Achat</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
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<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mindat.org/min-51.html"><i>Agate.</i></a> In: <i>mindat.org.</i> Hudson Institute of Mineralogy,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10. Juni 2024</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AAchat&rft.title=Agate&rft.description=Agate&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.mindat.org%2Fmin-51.html&rft.publisher=Hudson+Institute+of+Mineralogy&rft.language=en"> </span></li>
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<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160304040819/http://www.ethnologie.uni-bayreuth.de/de/team/Emeriti/Spittler_Gerd/Alle_Publikationen/2002_Der_Weg_des_Achats_Farbe.pdf">Der Weg des Achats zu den Tuareg</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 4. März 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) [PDF]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Achat&rft.atitle=Der+Weg+des+Achats+zu+den+Tuareg+-+eine+Reise+um+die+halbe+Welt&rft.au=Gerd+Spittler&rft.date=2002&rft.genre=journal&rft.issue=10&rft.jtitle=Geographische+Rundschau&rft.pages=46-51&rft.volume=54.+Jahrgang" style="display:none"> </span></span>
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